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Mitgliederausstellung im Rathaus Somborn
vom 17.08. bis 02.11.2018

Am 17. August 2018 wurde die diesjährige Mitgliederausstellung des Kunst- und Kulturvereins Kaleidoskop Freigericht mit einer Vernissage um 18 Uhr im Freigerichter Rathaus eröffnet.

Bis zum 2. November stellen Alexandra Schilling, Ellen Hug, Gerhard Steinhorst, Irina Frauenstein, Petra Günther, Silke Reusing, Sina Katharina Schulz, Volkmar Hundhausen und Zaneta Kern ihre Werke aus.

Zum ersten Mal begrüßt KALEIDOSKOP einen Gastausteller.
Mit dem Thema „Faszination Tansania – Menschen, Tiere, Landschaften“ zeigt Winfried Sommer Fotografien.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.
Mo – Fr 08:30 bis 12:00 Uhr, Mi 14:00 bis 19:00 Uhr
und jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 09:00 bis 12:00 Uhr.

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Orient und Okzident, Einwanderer, Auswanderer, Aussteiger, Islam, Christentum, Kapitalismus und die Suche nach dem Glück: Michael Kleeberg erzählt Geschichten und Schicksale in einer globalisierten Welt. In diesem großen Wurf gelingt es ihm, die wichtigen Fragen unserer Zeit in packende Literatur zu verwandeln.

Mühlheim bei Frankfurt. Ein Kreis von Freunden trifft sich und versucht, über Freundschaft und Gesellschaft nicht nur nachzudenken, sondern auch Utopien eines anderen Zusammenlebens zu verwirklichen. Dabei: Hermann, einst Doktorand der Philosophie, dann Aussteiger, jetzt Lehrer in Frankfurt. Maryam, eine iranische Sängerin, die auswandern musste, weil ihr das Singen verboten wurde. Dabei auch: Younes, ein libanesischer Pastor, Zygmunt, ein polnischer Handwerker, Bernhard, ein ExSponti, der lange einen Verein für Jugendsozialarbeit leitete, Ulla, seine Frau, Kadmos, ein arabischer Lyriker.

In einem kaleidoskopischen Roman in zwölf Büchern erzählt Michael Kleeberg ihre Geschichten und Geschichten um sie herum und begibt sich zu den Wurzeln ihrer Kulturen. Sein Buch spielt in Deutschland, Iran, im Libanon und im Reich der Mythen; Kleeberg verarbeitet Motive östlicher und westlicher Kultur. Er mischt verschiedene Erzählperspektiven und Genres zu einem großen multiperspektivischen Ganzen, das den Suchbewegungen und Unsicherheiten der Gegenwart gerecht wird.

Michael Kleeberg, geboren 1959 in Stuttgart, lebt als Schriftsteller und Übersetzer (u.a. Marcel Proust, John Dos Passos, Graham Greene, Paul Bowles) in Berlin. Sein Werk (u.a. Ein Garten im Norden, Vaterjahre) wurde in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. Zuletzt erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis (2015), den Literaturpreis der Konrad-AdenauerStiftung (2016) und hatte die Frankfurter Poetikdozentur 2017 inne.
(Quelle: Galiani Verlag Berlin)

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Webseite des Autors MichaelKleeberg.de

Pressestimme vom 20.08.2018 des Tagesspiegel.de


Tanz- und Gesangsprojekt „Grenzenlos“

Der Kunst- und Kulturverein KALEIDOSKOP Freigericht lädt ein für den 21.Oktober 2018 um 15.00 Uhr zum Tanz- und Gesangsprojekt „Grenzenlos“ in die Horbacher Kapelle.

Was verbirgt sich hinter dieser Initiative? Am Anfang stand die gemeinsame Freude an der Bewegung zur Musik, nicht paarweise, auch nicht einer Choreographie folgend, sondern zunächst schöpferisch frei und individuell. Seit etwa zwei Jahren treffen sich tanzbegeisterte Frauen in unregelmäßigen Abständen und in wechselnder Zusammensetzung unter der künstlerischen Leitung von Silvana Östreich (Gelnhausen) zum Tanz.

Experimentieren mit Bewegung: „Fühlen, tanzen, lachen, leben“ – so drückt eine Teilnehmerin ihre Empfindungen aus. Tanz ist Lebensfreude pur. Lässt sich das noch steigern? Durch Gesang! Mit Cornelia Sander (Bad Orb) als Gesangscoach kommt eine neue Dimension individueller Ausdrucksweise hinzu. Die menschliche Stimme ersetzt das Orchester.

Neun Frauen haben sich dem Projekt verschrieben, das hier erstmals vor Publikum dargeboten wird. Ihr Thema ist der Mensch in der Welt und im Austausch mit anderen. Das Tanztheater hat seine eigene Ästhetik entwickelt. Es ist nicht „schön“ im herkömmlichen Sinn. Die Musik besteht mitunter aus Geräuschen, laut und schrill. Handlung als fortlaufendes Geschehen wird ersetzt durch aneinander gereihte Szenen.

Entsprechend ist das Bühnenstück nicht „fertig“, sondern offen für Veränderung. Was als Workshop begann ohne bestimmte Vorgaben und Zielsetzungen, hat sich weiterentwickelt zu einem sehenswerten Spektakel.

Der Eintritt beträgt 5,00€.